T-Welle
Die T-Welle widerspiegelt die Repolarisation der Ventrikel und folgt
damit dem QRS-Komplex üblicherweise als konkordante (gleichsinnige)
Auslenkung.
Veränderungen der T-Welle
Flache T-Wellen
Physiologisch:
- Untrainierte
- Digitalismedikation
Pathologisch:
- Hypokaliämie
- Myokarditis
- Weiters können flache T-Wellen ein Hinweis auf eine
linksventrikuläre Hypertrophie sein als Vorstufe zu den später typischen
myokardialen Schädigungszeichen (ST-Senkung, präterminal negative
T-Wellen) bei jedoch insgesamt geringer Spezifität.
Negative T-Wellen
Physiologisch:
- Ableitung III: bei Linkstyp
- aVR: T-Welle meist negativ
- V1: bei Erwachsenen
Pathologisch (jedoch meist unspezifisch):
- Akute Angina pectoris
- Akuter Myokardinfarkt (nach Stunden bis Tagen)
- Perikarditis, Myokarditis
Hoch positive T-Wellen
Physiologisch:
Pathologisch:
- Hyperkaliämie
- Erstickungs-T im initialen Herzinfarktstadium
Literatur
Hamm CW. Checkliste EKG. Thieme 2007
Horacek T. Der EKG-Trainer. Thieme
2007
Kategorie: EKG
Letzte Änderung:
03.07.2008