Die fraktionelle Natriumexkretion (FENa) gibt an, welcher Anteil des glomerulär filtrierten Natriums tatsächlich zur Ausscheidung gelangt.
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Verwendung im Rahmen der Differentialdiagnose des akuten
Nierenversagens (jedoch eingeschränkte Verwertbarkeit nach der
Anwendung von Diuretika, weshalb in diesem Fall die
fraktionelle Harnstoffexkretion zu genaueren Ergebnissen führt):
| FENa < 1%: | prärenales Nierenversagen (Retention von Natrium und somit Wasser) |
| FENa > 2%: | renales Nierenversagen (verminderte Konzentrierungsfähigkeit der Niere) |
Die Berechnung einer fraktionellen Exkretion beruht darauf, dass die Clearance der interessierenden Substanz (in diesem Fall Natrium) bestimmt und in Relation zur Kreatinin-Clearance gesetzt wird.
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Die Kreatinin-Clearance ist jenes Plasmavolumen (Serumvolumen), das pro Zeiteinheit von Kreatinin befreit wird, gegeben durch:
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Die jeweilige Substanz-Clearance berechnet sich analog, indem statt der Kreatinin-Konzentrationen die Werte der jeweiligen Substanz verwendet werden. Für Natrium bedeutet dies:
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Durch Dividieren der beiden Clearance-Formel kürzt sich das Harn-Volumen, und es resultiert die eingangs angeführte Berechnung der fraktionellen Exkretion.
Lameire N. Acute renal failure. Lancet 2005; 365: 417-430
Kategorie: Physiologie
Letzte Änderung: 04.05.2008