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Der t-Test ist ein statistisches Verfahren, um zu überprüfen, ob sich zwei Gruppen von Messwerten signifikant voneinander unterscheiden (Signifikanztest).
Mehrere Varianten stehen zur Verfügung:
Hier werden zwei Gruppen von Messwerten verglichen, die beim gleichen Kollektiv erhoben wurden. Es handelt sich also um zwei Stichproben, die nicht unabhängig voneinander sind (sondern verbunden bzw. gepaart), da das untersuchte Objekt oder Individuum jeweils das gleiche ist.
Messung der systolischen Blutdruckwerte (in mmHg) vor und nach Beginn einer antihypertensiven Therapie.
| vor | nach | |
| Patient 1 | 150 | 130 |
| Patient 2 | 145 | 120 |
| Patient 3 | 160 | 130 |
| Patient 4 | 150 | 145 |
| Patient 5 | 150 | 120 |
Anlegen von zwei Variablen: 'vor' und 'nach'
Analysieren – Mittelwerte vergleichen – T-Test bei gepaarten Stichproben
Markieren der Variablen
Pfeiltaste und 'OK'
Das Ergebnis:
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Gepaarte Differenzen |
T |
df |
Sig. (2-seitig) |
|||||
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Mittelwert |
Standardabweichung |
Standardfehler des Mittelwertes |
95% Konfidenzintervall der Differenz |
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Untere |
Obere |
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Paaren 1 |
vor - nach |
19,16667 |
11,58303 |
4,72875 |
7,01102 |
31,32231 |
4,053 |
5 |
,010 |
Das Signifikanzergebnis lautet 0,01. Dies liegt unter dem üblichen Signifikanzniveau von 0,05. Somit besteht in diesem Beispiel ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Blutdruckwerten vor und nach Beginn der Therapie.
Im Gegensatz zu anderen t-Tests werden hier nicht die Mittelwerte der beiden Messreihen verglichen. Vielmehr wird eine neue Variable in Form der Differenz zweier (verbundener) Messwerte gebildet. Unter der Annahme, dass kein Unterschied zwischen den Messreihen vorliegt, würde der Mittelwert der neuen Variable dem Wert 0 entsprechen.
Kategorie: Statistik
Letzte Änderung: 18.05.2008